Das System der Feuerwehr in Würzburg besteht zum einen aus der Berufsfeuerwehr Würzburg, zum anderen aus den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt.


Bei der Gemeindegebietsreform in den 70er Jahren wurden fünf Stadtteile in das Stadtgebiet aufgenommen. Diese ehemals eigenständigen Gemeinden behielten ihre eigenständigen Freiwilligen Feuerwehren.


So besteht das System der Freiwilligen Feuerwehren aus der FF Würzburg mit ihren Löschzügen Stadtmitte, Grombühl, Zellerau, Sanderau und Heidingsfeld sowie aus den eingemeindeten Feuerwehren Rottenbauer, Lengfeld, Versbach, Unterdürrbach und Oberdürrbach.


Da die Berufsfeuerwehr zusätzlich die Integrierte Leitstelle für die Landkreise Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart betreibt, muss diese im Bedarfsfall schnellstmöglich aus der vorhandenen Wache nachbesetzt werden. Dies bedeutet für die Freiwilligen Feuerwehren zusätzliche Arbeit, da die Berufsfeuerwehr dann entlastet werden muss.


Die eingemeindeten Wehren werden grundsätzlich immer parallel zur Berufsfeuerwehr alarmiert, da die Anfahrtszeiten der BF teilweise über 10 Minuten liegen. In der Kernstadt wird der sogenannte Tagesalarmzug der FF Würzburg zum Einsatz gebracht, wenn der Löschzug der BF mit einem grösseren Einsatz beschäftigt ist. Der Tagesalarmzug besteht aus Mitgliedern aller Löschzügen der

FF Würzburg, die tagsüber in der Kernstadt arbeiten und den Arbeitsplatz verlassen können. Untergebracht ist dieser Zug im Gerätehaus Stadtmitte/Grombühl.

Wehr